Christoph Müller 23.04.24:
Zweimal habe ich Matthaeus 7:20 schon als Sekundärspruch zitiert und finde es nun an der Zeit, diese Aussage auf oberster Ebene zu platzieren, denn ich messe den Früchten des Denkens und Handelns eine hohe Bedeutung bei. Übrigens halte ich diesen Ansatz auch für Atheisten sinnvoll nutzbar.
"Lass deine Augen offen sein,
Geschlossen deinen Mund
Und wandle still, so werden dir
Geheime Dinge kund." (Hermann Löns)
Sprich: Einige Menschen haben erfahren, dass ihnen spirituelle Übungen nutzen.
Egal ob Intuition versus Rationalität oder Wissenschaft versus Spiritualität, das eine schließt das andere nicht aus, und ich würde sagen, auf die richtige Mischung kommt es an. Wie die Limonade, die je nach Geschmack zwar unterschiedlich gemischt, stets nach dem Prinzip der Mischung von Säure und Zucker konzipiert ist. Und jetzt kommt Jesus von Nazareth ins Spiel: Die richtige Mischung aus Spiritualität und Wissenschaft hat schlicht derjenige, der die besten Früchte hervorbringt. Es mag unterschiedlich beurteilt werden, was eine gute Frucht ist, aber allein dass man das Früchtetragen zum vorrangigen Beurteilungskriterium macht, finde ich vielversprechend.