Spruch v. 09/26/24

"Bemühe dich nicht, alles wissen zu wollen, sonst lernst du nichts."
(Demokrit)

Anmerkung:
Christoph Müller:

Das "Wissen der Menschheit" wächst stetig. Es ist deswegen gut, im Vorfeld zu überlegen, welches persönliche Wissen wir uns denn aneignen wollen.

1. Aspekt Relevanz: Wissen schadet nicht, aber die Aneignung irrelevanten Wissens kostet Zeit und Energie, die an anderer Stelle sinnvoller eingesetzt werden könnte. Darum prüft zuerst die Relevanz!

2. Aspekt Ausgewogenheit: Achtet darauf, dass intensive Wissensaneignung auf einem Gebiet nicht dazu missbraucht wird, um damit Wissensaneignung auf einem anderem Gebiet zu verhindern.

3. Aspekt Kompetenz: Kompetenzen sind wichtiger als Wissen.


KommentareBraucht es nicht zuerst Wissen um dann mit Sachverstand kompetent handeln zu können?
Wenn man sich dem aneignen von Wissen verschließt, hat man vielleicht nur Halbwissen und das Handeln wird inkompetent. Deshalb verstehe ich den 3. Aspekt nicht ganz. Kannst du das vielleicht nochmal verdeutlichen was du damit meinst?
Claudia

Sicherlich braucht es Wissen als Basis für Kompetenz, die Frage ist, wieviel.
Beispiel für Wissen: Ich kenne die Komponenten eines Fahrrads und deren Funktion.
Beispiel für Kompetenz: Ich kann Fahrrad fahren.
Christoph

Hinzugefügt 18.03.25:

"Unterdrücke die allzu große Wissbegierde, denn man verwickelt sich dadurch in viele Zerstreuungen und täuscht sich gar oft. Die Gelehrten verlangen gesehen und von anderen als Weise gepriesen zu werden. Es gibt viele Dinge, deren Kenntnis der Seele wenig oder gar keinen Nutzen bringt."
(Thomas von Kempen)

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