Christoph Müller: Ich habe Hemmungen, diese Aussage an andere heranzutragen, weil ich keine Tipps geben kann, wie man das wesentlich in früher Kindheit entwickelbare Grundvertrauen als Erwachsener noch erlangen bzw. ausbauen kann.
Oder vielleicht doch? Die Vorstellung von Gott als Vater spiegelt doch letztlich die Beziehung wider, die dem Kind hilft, in frühen Jahren das Urvertrauen zu entwickeln. Möglicherweise kann der ein oder andere sein individuelles Glaubensmodell finden, das für ihn hilfreich ist.
Ich bin geneigt, eine Analogie zu Forest Gump zu machen. Seine Mutter lehrte ihn "Dumm ist der, der Dummes tut." Auf den Glauben übertragen könnte man sagen: "Jener Glaube ist wahr, der mich zum 'richtigen' Verhalten und Wohlbefinden führt." Oder eben mit den Worten von Jesus von Nazareth:
"Darum an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen." (Jesus von Nazareth) (Matthaeus 7:20) 🔗